St. Blasius

Schützenbruderschaft Kinzweiler 1718 e.V.

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24h - Benefiz-Wallfahrt

 

80 Kilometer in unter 24-Stunden für den guten Zweck

Schützen aus der Diözese Aachen pilgern vom Kölner zum Aachener Dom für den guten Zweck. 80 Kilometer in unter 24-Stunden. Erlös kommt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen zugute.

 

 

AACHEN/KÖLN Können Sie sich vorstellen 80 Kilometer in 24-Stunden, ohne Schlafpause, durchzuwandern? 10 Pilger*innen aus der Region Aachen, der Eifel und dem Kreis Heinsberg haben dies in die Tat umgesetzt und sind auf Initiative von Brudermeister Michael Müller (St. Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler) vom Kölner zum Aachener Dom gepilgert. Im Vorfeld, während der Wallfahrt und im Nachgang wurden bzw. werden Spenden für das Patenkind des BdSJ Diözesanverbands Aachen, dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen, gesammelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits rund 4.000 Euro zusammengekommen. Spenden sind aber noch weiterhin möglich.

 

Michael Müller: „Eigentlich wollte ich nur mit meinem Schützenbruder Stefan Doncks wandern gehen. So war der ursprüngliche Plan. Am Ende ist daraus etwas Großartiges entstanden, nämlich die jetzt vor kurzem durchgeführte 24-Stunden Benefizwallfahrt. Aber es war von Anfang an klar, wenn wir so etwas machen, muss dabei auch etwas rumkommen.“

 Gesagt. Getan. Die Organisatoren Michael Müller (Brudermeister St. Blasius Kinzweiler), Stefan Doncks (stv. Diözesanbundesmeister) und Markus Schnorrenberg (Mitstreiter, früheres BdSJ DV Aachen Vorstandsmitglied) planten sehr akribisch auf Grundlage des erstellten Streckenablaufes von Müller die Route und Gegebenheiten. Stetig kamen immer mehr interessierte Schützenschwestern und Brüder hinzu.

Einen Rückschlag mussten die Organisatoren aber erleben, denn der ursprüngliche Zeitpunkt musste durch die schreckliche Flut richtigerweise abgesagt werden. So sind Ende September 12 Pilger*innen in Aachen angekommen, statt wie ursprünglich mal 30 Personen.

 

Pilgersegen im Kölner Dom durch Domdechant Msgr. Robert Kleine

 Bundespräses Robert Kleine empfing die Pilgergruppe im Kölner Dom und zog mit ihnen im Rahmen der Dreikönigswallfahrt am Schrein vorbei. Vor dem Schrein spendete er den Pilger*innen den Pilgersegen und entsendete sie auf den Fußweg nach Aachen.

 

Stefan Doncks: „Es war schon etwas besonderes für mich, direkt am Schrein der Heiligen Drei Könige den herausfordernden Weg nach Aachen zu starten.“

 Alle Pilger*innen waren sich nicht sicher oder wussten nicht wie ihre Körper auf diese Herausforderung reagieren würden. Aber eines Stand fest, jede*r musste es für sich selbst herausfinden und allen war klar: Wir werden an körperliche Grenzen kommen!

 Markus Schnorrenberg: „Jeder Körper hat andere Stärken und Schwächen. Mir persönlich war klar, irgendwann nachts wird ein kritischer Punkt kommen. Aber auch andere Mitpilger*innen kamen an ihre Grenzen oder sind sogar über ihre Grenzen hinaus gegangen.“

 Für die Gemeinschaft war dennoch klar, jede*r läuft so weit er kommt und ohne das am Ende daraus körperliche Beeinträchtigungen entstehen. Es kann aber jede*r Pilger*in auf den zurückgelegten Weg stolz sein.  

 

Wortgottesdienst in Ellen mit Diözesanjungschützenseelsorger

 

Halbzeit war in Ellen (Niederzier), hier waren die ersten 40 Kilometer erreicht und für die Organisatoren ein passender Zeitpunkt mit Diözesanjungschützenseelsorger Alexander Tetzlaff etwas innezuhalten und einen Wortgottesdienst zu feiern. Das Schützenheim der ortsansässigen Schützenbruderschaft bot den perfekten Platz dafür.

 Michael Müller: „Ich bin allen Bruderschaften (SB Buschbell, Hemmersbach, Buir, Ellen, BdSJ DV Aachen, Kinzweiler und Stolberg-Mitte) sehr dankbar, die uns unterwegs Raststation geboten und uns bestens versorgt haben. Wir sind überall so herzlich empfangen worden, dass gab von Kilometer zu Kilometer Ansporn.“

 

Abschluss und Empfang in Aachen

 

Die letzte Etappe begann in Verlautenheide. Hier stieß Frau Barbara Ebbinghaus-Lennartz vom Hospizverein dazu und lief gemeinsam mit der Pilgergruppe die letzten Kilometer bis zum Aachener Dom. Dort wurden alle von Familienangehören sowie der Bundesministerin a.D. Ulla Schmidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen Hilde Scheidt sowie dem Domvikar Dr. Peter Dückers empfangen. Nachdem alle die letzten Pilgerstempel erhalten hatten, wurde in den Aachener Dom eingezogen und in der Nikolauskappelle ein kleiner Abschlusssegens-Gottesdienst gefeiert.

 Stefan Doncks: „Wir haben mit einem Segen im Kölner Dom begonnen und so war es für uns als Wallfahrer*innen auch ein schöner Abschluss das wir im Aachener Dom empfangen wurden und den Segen zum Abschluss erhielten.“

 Am Ende standen 80,02 Kilometer in 23,25 Stunden zu Buche.

 

Michael Müller: „Es war für alle eine Herausforderung und für mich als Organisator noch einmal spannend, ob denn die Planungen am Ende auch alle so aufgingen. Aber es hat am Ende alles gut funktioniert und ich habe mich super gefreut, dass wir für die wichtige Arbeit des Hospizvereines eine stolze Summe zusammen bekommen haben. Aber es darf gern noch weiter gespendet werden.“

 

Der Gesamtspendenbetrag wird im November offiziell dem Hospizverein übergeben werden.

Start Kölner Dom 12:00 Uhr 1. Rast St. Sebastianus Buschbell - Km 14
 2. Rast: Hemmersbach Km 21 3. Rast: Buir Km 32
   
 4. Rast: St. Thomas Ellen-Niederzier Km 40  5. Rast: BdSJ Diözesanstelle Huchem-Stammeln Km 48
6. Rast: St. Blasius Kinzweiler in Eschweiler Km 62 7. Rast: AC-Verlautenheide St. Seb. Stolberg  Km 72
Ankunft: Domhof  Aachen Km 80,2

Empfang der Pilger & Abschlusssegen im Aachener Dom

    

 

 

 

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