St. Blasius

Schützenbruderschaft Kinzweiler 1718 e.V.

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72 Stunden Aktion_2013

Unter dem Titel „Uns schickt der Himmel“ wollte der BDKJ junge Menschen für 72 Stunden zum Einsatz für das Gute gewinnen. Bereits im Jahr 2009 hatten etwa 100.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus 16 Bistümern bei der BDKJ-Sozialaktion mitgemacht und in 72 Stunden mehr als 1.000 soziale, ökologische und kulturelle Projekte realisiert.

 

Dieses Jahr sollte die St. Blasius Schützenbruderschaft sich ein Projekt überlegen, welches hierzu passte. Uns schickt der Himmel … ist gar nicht so einfach umzusetzen, da man sich hier schon etwas zu überlegen sollte, was nicht nur ein Kurzeffekt an Darstellung der Gruppe oder eines Vereines ist, sondern auch in weiterer Zukunft Beständigkeit hat. Eine nachhaltige Wirkung sollte hier schon sein, so der Initiator des Projektes KiGa-Kinzweiler Michael Müller.

 

Per Zufall ist man auf den Kindergarten St. Blasius Kinzweiler gekommen, da hier schon seit längerem die Kinder keinen Spass mehr am Spielen hatten. Was heisst hier kein Spass? Der gute alte Spielehügel war seit löangem gesperrt und weil auch das Holzgerüst ziemlich marode ist könnte man dieses doch reparieren und für die Kinder wieder begehbar machen. So wurde eine Besichtigung der Örtlichkeiten mit der Kindergartenleitung Frau Willms und Fachleuten anberaumt. Hier wurde seitens Pfarrer Wienand angemerkt, das auch die Bepflanzung ein Problemfall sei und diese ausgetauscht werden müsse, da sich hier Allergene und eine Minimalkonzentration an ungesunden Stoffen enthalten sind. Um hier nicht in Bedrängnis zu kommen, sollten die Pflanzen gegen eine andere Sorte ersetzt werden. Dieses Projekt wurde somit noch größer als nur den Bereich Holz zu reparieren.

 

Man besprach das ganze Problem im Vorfeld und nun mußte man Handeln. Seitens der Schützenbruderschaft wurde das Projekt bejaht. Als nun hieß es hier Sponsoren zu suchen, welche bereit waren hier zu unterstützen. Das Motto der Schützenbruderschaft war dann nicht nur einfach uns schickt der Himmel sondern eher Nicht schnacken – Anpacken!

Mit und mit konnten immer mehr Sponsoren gefunden werden, welche sich bereiterklärten dieses Projekt zu unterstützen. Ein Zufall wollte es so, das sich auch die Öffentlichkeitsstelle des RWE-Weisweiler bei der Schützenbruderschaft meldete und sich die Begebenheiten anschauen wollte. Nach kurzer Terminabsprache wurde die Baustelle KIGA-St Blasius besichtigt und unmittelbar die Materialgestellung zugesagt. Herr Kilsch von der Öffentlichkeitsstelle des RWE gab grünes Licht, dieses konnten wir kaum glauben, aber Herr Hofmann, Kraftwerksleiter RWE –Weisweiler, war begeistert von der Idee hier ein Projekt mit zu unterstützen, welches eine nachhaltige Wirkung und für die Öffentlichkeit ein Vorzeigeprojekt ist.

Mit vereinten Kräften (18 Personen an Anzahl) . sollte es nun heißen getreu dem Motto Uns schickt der Himmel … die Kinder sollen wieder lachen und kreischen vor Freude.

Freitags wurden die alten Holzgerüste abgerissen und neue Pfähle gesetzt. Parallel wurde die Begrünung gekürzt und entsorgt. Hierzu hatte man die Fa. GabCo gewonnen, welche hier den Grünabfall entsorgte und den Mulch, sowie Fallschutz stellte. Mit viel Engagement und Zeitdruck wurde der Berg immer kahler. Nach und nach konnten die neuen Podeste eingebracht werden womit der Startschuss für den Neuanfang gestartet wurde.Zwischenzeitlich mussten noch einige Kleinteile besorgt werden, wie Schraubenmaterial und Beton. Hierzu hatte sich auch kurzfristig die Raiffeisenbank bereiterklärt der Schützenbruderschaft per Obolus, sowie die Kirchengemeinde mit der Kollekte und der Förderverein des KiGa zu helfen. Am Samstag sollten die im Boden verbliebenden Wurzelballen mittels eines Minibaggers entsorgt werden. Dieser kam aber nicht! Das Projekt würde ohne den Minibagger scheitern! Zwischenzeitlich konnte der neu gelieferte Spielsand eingebracht werden.

Durch den Hilferuf über Radio Antenne AC und der KoKreis-Stelle AC-Land wurde der Minibagger durch die Fa. Deubner zur Abholung bereitgestellt. Christoph Naeven der als Fachberater anwesend war stellte seinen Anhänger zur Verfügung, so dass hier noch zeitnah der Minibagger geholt werden konnte und die Wurzeln vor Abholung des Containers entsorgt wurden. Die Fa. ObGeMa – fachberatende Firma - stellte den Baggerfahrer und holte den gestellten Fallschutz für das Projekt ab. Jeder Mann und jede Frau packte nun mit an, dass das Tagesziel erfüllt werden konnte; man hatte bisher 4 Stunden verloren. Der gelieferte Mulch, das Holz für die neuen Podeste, der Fallschutz mussten bis zum Abend noch erledigt werden. In den späten Abendstunden wurde das Projektziel begutachtet – Fertig – Tagesziel erreicht! Beim anschließenden Grillabend der Mannschaft wurde das Werk begutachtet und man beglückwünschte sich gegenseitig für die getane und geleistete Arbeit und sah auf das Geschaffene.

Am Sonntag ging es daran die letzten Holzgeländer an den Podesten und die letzten Böden fertigzustellen. Viele Frauen und Männer ließen es sich nicht nehmen die noch anstehende Bepflanzung des Spielehügels mit den neu gestellten 800 Pflanzen durch den kGV Nord einzupflanzen. Die Schützenbrüder und –schwestern, die freiwilligen Helfer und die Erzieherinnen packten mit an. Die Erzieherinnen des KiGa St. Blasius ließen es sich nehmen die Schützen und Helfer mit Getränken sowie einer Stärkung zu versorgen. Sie waren begeistert von der Leistungsbereitschaft der Schützen. „Kaum vorstellbar, dass so etwas in 72 Stunden erreicht werden kann“, so Frau Balzer, stellv. KiGa-Leitung. Selbst Pfarrer Josef Wienand und Pfarrer Dr. Reiner Hennes waren begeistert.

Pünktlich um 17.00 Uhr am Sonntag zum Glockenschlag der Turmuhr von St. Blasius fiel der Hammer. Projekt geschafft – Projekt erledigt! Am kommenden Montag war die Überraschung der Kinder und der Erzieherinnen groß, als man auf einen fertiggestellten Spieleberg schaute. „EINFACH nur Wahnsinn, so etwas habe sie gedacht, sei niemals in 72 Stunden zu packen!“, so die kurze Bemerkung der KiGA-Leitung Frau Willms. „… Herzlichen Dank im Namen der Kinder!“ war ihr Schlusssatz.

Damit man nicht ungeduldige Kinder warten lässt wurde der Spielehügel durch die Kinder, ganz besonders per Zufall, durch ein Geburtstagskind für die Kleinen eröffnet. Mit stürmischen Anlauf und Begeisterung, Freude und Geschrei wurde der Spielehügel erklommen. Sei es über die Kletterrampe oder über den Bergweg. Die Rutsche und der Fallschutz wurden sogleich ausprobiert. Projekt erfolgreich erledigt und für Kinder als Spielplatz vollendet. Nicht schnacken – Anpacken war das Motto der Schützenbruderschaft – Erfolgreich umgesetzt.

72 Stunden Fertig

Der nun instandgesetzte Spielehügel ist hoffentlich für die übernächste Generation standhaft gestaltet worden. Naturbelassen in die Landschaft eingepflegt ist er ein Kleinod im Kindergartenparadies der Spielelandschaft der Kinder.

 

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